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Es war der Morgen vor einem Heimspiel des einzig wahren Fußball Clubs der Welt. Das Pokalfinale 2002 stand im Terminkalender einer Gruppe von Fans des FC Schalke 04. Doch noch war keine Karte im Besitz dieser blau-weißen Schar. Die Lösung wäre die Mitgliedschaft in einem Fan-Club. Doch beim Blick in die Patte wurde klar: Hier ist kein Fan-Club Mitgliedsausweis, also offensichtlich auch keine Chance zum Finale zu kommen.

Der Zug schien also abgefahren und so blieb die Frage: Was tun, damit ein solches Mißgeschick nicht jedes Jahr passiert? Die Antwort lag nahe: Wir werden einen eigenen Fanclub gründen!
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Alle waren begeistert. Der weitere Tag verlief scheiße: Schalke verlor, und ein Zeckenpack wurde im Pestfalenstadion (NL) als "MehrGlückAlsTalent" Preisträger mit einem billigen Silberimitat ausgezeichnet.
Nichts desto trotz freuten sich folgende Mitglieder über ihre Wahl:
(v.u.links) Christian Brandt (stellv. Geschäftsführer); Michael Rudwilleit (Geschäftsführer); Stefan Arbandt (Sportwart)
(v.o.links) Thomas Janotta (stellv. Kassenwart); Stephan Lingner (2. Vorsitzender); Andreas Fritz (Kassenwart); Kai Regnitter (1. Vorsitzender)
So trafen sich sieben junge Männer am Tag des 98jährigen Vereinsjubiläums unseres königsblauen S04s, um einen Club zu gründen. Ort der Versammlung war eine kleine Gaststätte im Herzen von Heßler. In der Kneipe "zum Jahnstadion" trat das Gelsenkirchener Dreamteam zusammen um eine Satzung zu verabschieden, einen Vorstand zu benennen und vor allem über einen Namen abzustimmen.
Eine hitzige Diskussion erfüllte das Hinterzimmer. Sie war fruchtbar, denn plötzlich schwebte der Name "Desperados RoyalBlue" im Raum. "Desperado" - jemand, der in einer Zwangslage extreme Handlungen begeht. Das war es. Das, was wir doch alle von unseren Knappen in jedem Spiel erwarten! Welch ein perfekter Name!